Über mich

Hallöchen!

Ich bin Hendrik und 18 Jahre alt. Ich bin Schüler, Jungjournalist, Idealist.

Jeder Mensch braucht eine Leidenschaft! Etwas, wofür er brennt. Meine Leidenschaft habe ich im Journalismus gefunden. Ich finde es großartig, mit jeder Radiofolge, mit jedem Bericht in der Lokalzeitung und mit jedem Porträt neue Menschen und Perspektiven auf unser Leben kennenzulernen. Dabei nehme ich viel mit, versuche aber gleichzeitig, auch andere zu inspirieren.

Aber wie fing das Ganze an?

Schon früh habe ich mich für Politik interessiert. Immer wenn Nachrichten liefen nervte ich meine Familie mit Fragen. Wer ist da grade im Fernsehen? Was redet der? Und wie funktioniert das überhaupt? Was mich schon als Kind fasziniert hat war, dass nicht einfach eine Person alles bestimmt, sondern dass darüber erstmal geredet und abgestimmt werden muss – Demokratie eben. Ab der 7. Klasse wurde ich Klassensprecher, ein Jahr später Mitglied im SV-Vorstand, das Jahr darauf Schülersprecher.

„Irgendwann wirst du mal Bundeskanzler!“

-Aussage meiner Mitschüler*innen

Also wirklich Politiker werden?

Berühmt sein. Die Gesellschaft voranbringen. Einfluss haben. Das wäre doch cool, dachte ich. Und merkte schnell, wie unwahrscheinlich es ist, von Politik zu leben, und welche Opfer das fordert. Da kam mir eine Idee – warum nicht Politikjournalist werden. Nah dran am Geschehen, aber immer mit einer sicheren, kritischen Distanz? Diesen Plan verfolge ich noch heute.

Neue Schule, Neues Leben

2023 war dann mein Jahr der Veränderung. Während einer Zugfahrt erzählte mir eine Bekannte von der Internatsschule Schloss Hansenberg im Rheingau. Da könnten besonders gute Schüler*innen ab der Oberstufe hingehen. Es gäbe da ganz viele AGs, Wettbewerbe, und ein innovatives Lernkonzept. Aber man müsse sich darauf bewerben und es sei extrem schwer, da hinzukommen. Zu Hause klickte ich mich durch die Website. Ich werde nie den geschockten Blick meiner Familie vergessen, als ich ihnen eröffnete, mich auf diese Schule bewerben zu wollen. Nach mehreren Auswahlrunden kam im April das Ergebnis – angenommen. Seit September 2023 gehe ich jetzt als einer von 200 auf eine Schule…

…mit mathematisch-natur­wissen­schaftlichem und politisch-wirtschaftlichem Schwerpunkt für begabte, leistungsstarke und sozial engagierte Schülerinnen und Schüler.

https://www.hansenberg.de/

Ich war nun umgeben von lauter intelligenten Jugendlichen, die sich alle für Naturwissenschaft interessierten und jedem Wettbewerb nacheiferten. Das war teilweise schon echt anstrengend.

Mein eigener Blog „SensEDU“

Schon bald suchte ich nach einem eigenen Projekt, nach irgendetwas, was ich für mich machen konnte, wo ich aus dem kompetitiven Alltag aussteigen konnte. Ich fand es in einem Blog, den ich im November 2023 startete. Erst unter dem Namen „Sententibro“. Seit Januar 2024 dann als „SensEDU“. Mein digitaler Rückzugsort. Das Thema des Blogs: das deutsche Bildungssystem und wie es definitiv verbessert werden muss. Ich schrieb massig Kommentare und interviewte meine Mitschüler*innen, Lehrkräfte, Wissenschaftler*innen und Politiker*innen. Ohne es bewusst wahrzunehmen war ich damit immer weiter in den Journalismus reingerutscht. Ausgewählte Blogposts aus dieser Zeit gibt es hier.

Je mehr ich schrieb, desto mehr Spaß hatte ich daran. In den Weihnachtsferien beschloss ich, jetzt aktiv in die Medienwelt einzusteigen – ich suchte nach einem Praktikum über Ostern. Spiegel, ZDF und co. nahmen leider nur Studierende, also suchte ich regionaler. Doch auch im Raum Wiesbaden hagelte es Absagen. Nur der Lokalsender Radio Rheinwelle und das Wiesbadener Kulturmagazin STUZ meldeten sich. Nicht mit einem Praktikumsplatz, sondern mit einem Aufruf: mach bei uns mit! Ich legte also los, schrieb eine Sendungskonzept für eine eigene vierwöchige Radiosendung, und traf mich auch mit dem STUZ-Chefredakteur, um Schreibthemen für die März- und Aprilausgabe festzulegen.

„Bei uns musst du dich kurzfassen können, nicht so lang drumrumschreiben. Jedes Wort hat eine Bedeutung!

Aussage meines Chefredakteurs bei STUZ

Es begann eine Zeit, in der ich unglaublich viel lerne. Plötzlich gab es Vorgaben, an die man sich halten musste, klare Arbeitsaufträge und Anweisungen. Besonders bei STUZ wurden meine Artikel knallhart redigiert, teilweise musste ich Texte vollkommen umschreiben. Aber es war auch eine Zeit, in der ich ganz viele Menschen kennenlernen durfte, die alle unterschiedliche Geschichten zu erzählen haben. Ich beschäftigte mich mich theaterspielenden Jugendlichen im Knast, interviewte einen Ortsvorsteher, den Kulturdezernenten, eine Theaterintendantin. Und so mache ich weiter!

Stand jetzt schreibe ich regelmäßig für zwei Online-Magazine, zwei Stadtmagazine und das Lokalblatt „Rheingau Echo“. Ich durfte eine Jugendredaktion bei Radio Rheinwelle in Wiesbaden gründen und war bis vor Kurzem Chefredakteur der Schülerzeitung. Seit November bin ich zudem ausgebildeter Journalist durch die multimediale „medienstarter“-Ausbildung.
Journalismus ist für mich eine Leidenschaft geworden. Und ich bin gespannt, was die Zukunft bringt. Ihr auch? 😊